Behandlungsmethoden

Herzklappen-OP mit TAVI-Einsatz

TAVI (Transcatheter Aortiv Valve Implantation) – katheterbasierter Aortenklappenersatz

Für den Ersatz der Aortenklappe steht seit einigen Jahren als Alternative zur offenen Operation der katheterbasierte Eingriff TAVI zur Verfügung. Bei TAVI-Herzklappen-OP wird die neue, biologische, Herzklappe in ein kleines Gittergerüst, den sogenannten Stent, eingenäht. Unter Röntgenkontrolle schiebt der Kardiologe diese neue, zusammengefaltete Klappe mit Hilfe eines Katheters, eine Art dünner Schlauch, präzise auf die Höhe des erkrankten Aortenklappenrings. Dort wird die neue Herzklappe eingesetzt.

Durch präzise Voruntersuchungen, bei denen die Aortenklappe und auch das Gefäßsystem in 3D dargestellt werden, wird der geeignetste Zugangsweg zur Aortenklappe bestimmt. In den meisten Fällen erfolgt der Zugang über die Leiste. Ein Zugang über die Brustwand oder sogar die Aorta ist ebenfalls möglich.

Der TAVI-Herz-OP selbst dauert bei örtlicher Betäubung nur ca. eine Stunde.

Im Unterschied zur offenen Operation wird die körpereigene Klappe nicht entfernt, sondern durch die neue Klappe an die Herzwand gedrückt.

Komplikationen und Risiken

Risiken bei der TAVI-Herzklappen-OP sind gering. Folgende Komplikationen können auftreten:

  • Gefäßverletzungen
  • Klappenundichtigkeit
  • Notwendigkeit, einen Herzschrittmacher einzusetzen.

Noch fehlen verlässliche Daten zur Langzeithaltbarkeit der TAVI-Prothesen, z. B. zu ihrem Zustand nach zehn bis 15 Jahren.

TAVI

Früherkennung
& Symptome

So erkennen Sie, ob Sie an einer Herzklappenerkrankung leiden.

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