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Neue Guidelines: Noch bessere Behandlung der Mitralklappe


Die neuesten europäischen Leitlinien bringen mehr Klarheit und neue, schonende Optionen für Betroffene.


❓Was ist neu für Patienten?


❗Früher handeln, auch ohne Symptome:

Früher wurde oft abgewartet. Heute weiß man: Ein Eingriff kann schon bevor Beschwerden wie Atemnot auftreten sinnvoll sein – nämlich dann, wenn bestimmte Warnzeichen am Herzen sichtbar werden, z. B. Vorhofflimmern, Belastung der Lunge, Vergrößerung der Herzkammern. Das Ziel ist der Schutz des Herzmuskels.


❗Der Mitral Clip ist erste Wahl bei einer bestimmten Form der Undichtigkeit:

Wenn die Undichtigkeit durch eine Schwäche des Herzmuskels verursacht wird, ist der kathetergestützte Clip-Eingriff (TEER) laut Leitlinien die Therapie mit der höchsten Empfehlungsstufe. Ein großer Erfolg für diese schonende Methode!

Die Ursache ist entscheidend:

Es wird jetzt streng unterschieden, ob die Undichtigkeit ihren Ursprung im Vorhof (z. B. durch Vorhofflimmern) oder in der Herzkammer (durch Muskelschwäche) hat. Diese Unterscheidung ist zentral für die Wahl der besten Therapie.


❗Eine neue Lösung für komplizierte Fälle:

Für Patienten mit einer stark verkalkten Klappe, für die eine Operation zu riskant war, gibt es jetzt Hoffnung: den kathetergestützten Mitralklappenersatz. Diese innovative Methode soll jedoch nur in hochspezialisierten Expertenzentren zum Einsatz.


❓Was bedeutet das für Sie?

Die Behandlungen werden immer individueller und schonender!

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