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Am 6. Februar ist GoRedAustria – Zeit, über Frauenherzen zu sprechen. Und zwar über unsere Herzklappen.

27. Jan.
1 Min. Lesezeit

Wussten Sie, dass die aktuellen Behandlungsstandards bei Herzklappenerkrankungen vorwiegend auf Daten männlicher Patienten basieren? Das ist gefährlich für Frauen, denn dies bedeutet häufig spätere Diagnose - spätere Diagnose und spätere Behandlung. 


Ihre Symptome – wie Müdigkeit oder Atemnot – werden häufiger fehlgedeutet.


Auch bei der Anamnese im Herzecho gibt es große Unterschiede. Die Aortenklappenstenose ist hier ein Beispiel: Bei Frauen ist die Klappe seltener stark verkalkt, aber durch narbige Veränderungen trotzdem gefährlich verengt. Daher muss man die geschlechtsspezifischen Grenzwerte beim Herzecho dringend anpassen!


Ein „Stethoskop-Check“ ab 50 sollte Standard werden. So kann keine Herzklappenerkrankungen mehr übersehen werden. Zudem müssen wir Ärzt:innen dafür sensibilisieren, dass „unspezifische“ Symptome bei Frauen lebenswichtige Warnzeichen sein können.


Am 6. Februar ist #GoRedAu

stria – der Aktionstag für Frauengesundheit in Österreich. 


Nehmen wir ihn zum Anlass:

➡️Aufzuklären: Über die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Herzklappenerkrankungen.

➡️Zu fordern: Geschlechtersensible Diagnosekriterien, mehr Frauen in klinischen Studien und eine Überarbeitung der Leitlinien.

➡️Zuzuhören: Wenn eine Patientin von Müdigkeit und Luftnot berichtet, denken Sie an das Herz.


Was Sie tun können: Teilen Sie diesen Post, um das Bewusstsein zu schärfen. Sprechen Sie mit Ihrer Kardiologin/Ihrem Kardiologen über geschlechtersensible Diagnostik. Und tragen Sie am 6. Februar etwas Rotes als Zeichen der Solidarität❤️


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