Am 6. Februar ist GoRedAustria – Zeit, über Frauenherzen zu sprechen. Und zwar über unsere Herzklappen.
- office30899
- vor 6 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Wussten Sie, dass die aktuellen Behandlungsstandards bei Herzklappenerkrankungen vorwiegend auf Daten männlicher Patienten basieren? Das ist gefährlich für Frauen, denn dies bedeutet häufig spätere Diagnose - spätere Diagnose und spätere Behandlung.
Ihre Symptome – wie Müdigkeit oder Atemnot – werden häufiger fehlgedeutet.
Auch bei der Anamnese im Herzecho gibt es große Unterschiede. Die Aortenklappenstenose ist hier ein Beispiel: Bei Frauen ist die Klappe seltener stark verkalkt, aber durch narbige Veränderungen trotzdem gefährlich verengt. Daher muss man die geschlechtsspezifischen Grenzwerte beim Herzecho dringend anpassen!
Ein „Stethoskop-Check“ ab 50 sollte Standard werden. So kann keine Herzklappenerkrankungen mehr übersehen werden. Zudem müssen wir Ärzt:innen dafür sensibilisieren, dass „unspezifische“ Symptome bei Frauen lebenswichtige Warnzeichen sein können.
Am 6. Februar ist #GoRedAu
stria – der Aktionstag für Frauengesundheit in Österreich.
Nehmen wir ihn zum Anlass:
➡️Aufzuklären: Über die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Herzklappenerkrankungen.
➡️Zu fordern: Geschlechtersensible Diagnosekriterien, mehr Frauen in klinischen Studien und eine Überarbeitung der Leitlinien.
➡️Zuzuhören: Wenn eine Patientin von Müdigkeit und Luftnot berichtet, denken Sie an das Herz.
Was Sie tun können: Teilen Sie diesen Post, um das Bewusstsein zu schärfen. Sprechen Sie mit Ihrer Kardiologin/Ihrem Kardiologen über geschlechtersensible Diagnostik. Und tragen Sie am 6. Februar etwas Rotes als Zeichen der Solidarität❤️
.png)



Kommentare