Neue Guidelines: Aortenklappenstenose
- office30899
- 25. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Neue Wege bei der Behandlung der defekten Aortenklappe: Was bedeutet das für Patienten?
Die Medizin steht nie still! Besonders in der Kardiologie gibt es spannende Entwicklungen, die Patienten mit einer Aortenstenose direkt betreffen.
➡️Die neuesten europäischen Leitlinien empfehlen heute: Eine Behandlung kann man jetzt früher in Betracht ziehen, sobald erste Symptome wie Atemnot auftreten. Das Ziel ist es, den Herzmuskel zu schützen, bevor er dauerhaft geschädigt wird.
➡️Was hat sich konkret geändert?
Die "Altersgrenze" verschiebt sich.
Früher hieß es oft: "Junge Patienten bekommen eine Operation, ältere einen Katheter-Eingriff."
Heute: Für Patienten ab 70 Jahren kommt verstärkt das schonende TAVI-Verfahren (Klappe per Katheter) infrage. Für jüngere Patienten bleibt oft die klassische Operation (mit Öffnen des Brustkorbs) die erste Wahl. Die Entscheidung ist aber immer individuell!
➡️Mehr Möglichkeiten für komplexe Fälle.
Das TAVI-Verfahren ist heute auch eine Option für Patienten, für die eine Operation ein zu hohes Risiko darstellt.
Sogar beim angeborenen Klappenfehler, der bikuspidale Klappe, kann TAVI eine Lösung sein.
❓Was sind überhaupt diese "europäischen Leitlinien"?
Hierbei handelt es sich um gemeinsame Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) und der Europäischen Gesellschaft für Herzchirurgie (EACTS). Sie werden von hunderten internationalen Experten aus beiden Fachgebieten erstellt, um Ärzten in ganz Europa eine Richtschnur für die beste mögliche Behandlung zu geben.
➡️Das Fazit für Betroffene: Die Behandlungsmöglichkeiten werden immer individueller und schonender!
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