Herzgesundheit im Blick: Koronare Herzkrankheit KHK
- office30899
- 16. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Viele Menschen glauben: „Ich merke doch, wenn etwas mit meinem Herz nicht stimmt.“
Die Realität sieht leider oft anders aus. Die KHK entwickelt sich schleichend und meist über Jahre hinweg – ohne Warnsignale.
Erst wenn die Verengungen fortgeschritten sind, treten erste Symptome auf:
🔻 Belastungsabhängiger Brustschmerz
🔻 Atemnot bei alltäglichen Tätigkeiten
🔻 Ausstrahlende Beschwerden in Arme, Kiefer oder Oberbauch
🔻 Bei Diabetiker:innen oft nur unspezifische Zeichen wie Leistungsabfall oder Schwindel
Das Tückische: Wer auf diese Symptome wartet, wartet möglicherweise zu lange.
Was passiert bei einer strukturierten Herz-Vorsorgeuntersuchung?
Hier geht es nicht um Zufallsdiagnostik, sondern um systematische Risikoerkennung:
1️⃣ Anamnese & Familiencheck
– Gibt es Herzinfarkte oder Schlaganfälle bei Eltern oder Geschwistern?
– Eigenes Alter, Geschlecht, Raucherstatus?
2️⃣ Labor
– Nicht nur LDL-Cholesterin, sondern auch Lipoprotein(a)
– Nüchternblutzucker / HbA1c, Hinweis auf Diabetes und Prädiabetes
3️⃣ Körperliche Untersuchung
– Blutdruck - Hypertonie ist der größte Risikofaktor!
– Hinweise auf Gefäßverkalkung, z. B. abgeschwächte Fußpulse
4️⃣ Bildgebung - bei erhöhtem Risiko
–Koronarkalk-Score im CT –zeigt Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen
Was bedeutet das für uns alle?
Die KHK ist kein Schicksal. Sie ist das Ergebnis beeinflussbarer und nicht-beeinflussbarer Risikofaktoren.
Den ersten Teil können wir ändern. Und den zweiten Teil können wir früh erkennen.
➡️ Wer seine Risikofaktoren kennt, kann handeln.
➡️ Wer handelt, schützt sein Herz.
Fragen Sie bei Ihrer nächsten Vorsorge:
„Wie hoch ist mein individuelles Risiko wirklich – und wie können wir es senken?“
📢Früherkennung ist der erste Schritt zu einer wirksamen Behandlung und mehr Sicherheit.
Deshalb: SYSTEMATISCHE EINLADUNGEN ZUR HERZVORSORGE AB 50 DURCH DIE KRANKENKASSEN ‼️
.png)



Kommentare