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Vorhofflimmern – die häufigste Herzrhythmusstörung, aber oft unterschätzt

Vorhofflimmern betrifft etwa 1–2 % der Gesamtbevölkerung – mit stark steigender Tendenz im Alter. Es ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung und birgt ein fünfmal höheres Schlaganfallrisiko.


Was passiert im Körper?

Die Vorhöfe schlagen unkoordiniert (350–600 Mal pro Minute), nicht jeder Impuls erreicht die Herzkammern. Die Pumpleistung wird beeinträchtigt – oft unbemerkt.


Typische Symptome:

  • Herzstolpern, rasanter oder unregelmäßiger Puls

  • Luftnot, Druck auf der Brust

  • Schwindel, Schwächegefühl

  • Manchmal völlig symptomlos („stilles Vorhofflimmern“)


Die größte Gefahr:

Durch die ungeordnete Aktivität können sich Blutgerinnsel bilden – sie lösen sich und können zu Schlaganfällen führen.


Behandlungsmöglichkeiten:

  • Blutverdünnung (Antikoagulation) zur Schlaganfallprävention

  • Rhythmusstabilisierung mit Medikamenten

  • Elektrische Kardioversion

  • Katheterablation (Verödung der Störherde)


Unser Appell:

Nehmen Sie Symptome wie Herzstolpern oder unerklärliche Müdigkeit ernst – auch wenn sie wieder verschwinden. Eine frühzeitige Abklärung kann Schlaganfälle verhindern.


Wollen Sie mehr wissen? Dann laden Sie sich unsere Patienteninformation herunter: www.meineherzklappe.at/downloads-infomaterial


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