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Wie barrierefrei ist die Versorgung von Herzklappenpatient:innen wirklich?

22. Sept.
1 Min. Lesezeit

Welchen Hürden begegnen sie und spielt das Geschlecht eine Rolle?


Die Auswertung unserer Fragebögen an PatientInnen zeigt wichtige Einblicke in unser Gesundheitssystem:

Der Weg zur Behandlung: Die allermeisten Behandlungen sind im Voraus geplante Termine. Genau die Hälfte der Patient:innen wurde von einer kardiologischen Facharztpraxis überwiesen. Bei den anderen gaben Hausärzt:innen oder Internist:innen den Ausschlag (je 22,2 %).


Die größten Hürden: Das größte Problem ist die Zeit. Mehr als die Hälfte der Befragten (55,6 %) berichtet von sehr langen Wartezeiten auf einen Termin. Für ein Drittel (33,3 %) war außerdem der weite Fahrtweg zum spezialisierten Krankenhaus ein großes Hindernis.


Unterschiede zwischen Mann und Frau? Die gute Nachricht vorweg: Die große Mehrheit (83,3 %) hatte nicht das Gefühl, wegen des Geschlechts anders behandelt worden zu sein. Aber der Blick auf die wenigen Ausnahmen zeigt: Wer Unterschiede spürte, berichtete von verspäteten Überweisungen trotz ähnlicher Beschwerden. Das deckt sich mit Studien, die zeigen, dass Herzprobleme bei Frauen manchmal später richtig erkannt werden.


Ein gesundes Herz ist keine Selbstverständlichkeit. Hört auf euren Körper, nehmt Warnsignale ernst und geht rechtzeitig zur Vorsorge!


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