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Patientensicherheit darf kein Zufall sein! Warum Österreich bei Herzklappenerkrankungen umdenken muss.

17. Sept.
1 Min. Lesezeit

Heute ist Internationaler Tag der Patientensicherheit. Ein Tag, der uns schmerzhaft vor Augen führt: Qualität und Sicherheit in der Medizin hängen maßgeblich von klaren, strukturierten Prozessen ab. Doch genau hier sehen wir in Österreich bei der Versorgung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – der Todesursache Nr. 1 – akuten Handlungsbedarf.


Das Problem: Herzklappenerkrankungen verlaufen schleichend. Wenn Patient:innen zu lange auf eine Diagnose oder die richtige Therapie warten, führt das oft zu irreversiblen Schäden am Herzmuskel, vermeidbaren Spitalsaufenthalten und einer drastischen Verschlechterung der Lebensqualität.


Wir fordern daher: Versorgung ohne Zufall! 

Österreich braucht dringend eine nationale Qualitätsrichtlinie und strukturierte Behandlungspläne für Herzklappenerkrankungen!


Was bedeutet echte Patientensicherheit in diesem Bereich?

🔹 Frühe Intervention: Rechtzeitige Behandlung, bevor schwere, unumkehrbare Symptome auftreten.

🔹 Verbindliche Patientenpfade: Eine lückenlose Verzahnung von der Erstdiagnose im niedergelassenen Bereich bis zur Spezialklinik.

🔹 Gemeinsame Expertise: Standardisierte Entscheidungsprozesse durch interdisziplinäre Heart Teams.


Wer heute in strukturierte Qualitätsrichtlinien investiert, schützt Patient:innen vor Komplikationen und rettet langfristig Leben. Packen wir es gemeinsam an!


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