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Frauenherzen schlagen anders – auch bei Herzklappenerkrankungen!

6. Juli
1 Min. Lesezeit

Wussten Sie, dass Herzklappenerkrankungen bei Frauen häufig später erkannt und behandelt werden als bei Männern? Dabei sind die Unterschiede eklatant:



🔍 Die Fakten:


Frauen zeigen oft "unspezifische" Symptome wie Müdigkeit und Atemnot – keine klassischen Brustschmerzen

stark erhöhte Wahrscheinlichkeit für Fehldiagnosen bei Frauen

Häufig werden psychische Ursachen vermutet statt kardialer

Frauen werden später überwiesen, später behandelt – mit lebensgefährlichen Folgen


Warum?


Die Herzen reagieren unterschiedlich – Frauenherzen verdicken sich, Männerherzen vergrößern sich. Und die Diagnosegrenzwerte? Basieren meist auf männlichen Patientendaten.


Was muss sich ändern? 

✅ Geschlechtsspezifische Grenzwerte in der Bildgebung

✅ Mehr Frauen in klinischen Studien

✅ Sensibilisierung von Ärzt:innen für weibliche Symptome

✅ Bessere Aufklärung für Patientinnen


An die Frauen da draußen: Bei neu auftretender Luftnot oder Erschöpfung – fragen Sie aktiv nach einem Herz-Check! Ein Stethoskop-Check ab 50 könnte Leben retten.


An die Mediziner:innen: "Müdigkeit" kann bei Frauen ein ernstes Warnzeichen sein. Hören wir genauer hin.


Herzklappenerkrankungen sind gut behandelbar – aber nur, wenn wir sie rechtzeitig erkennen. Unabhängig vom Geschlecht.


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