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Symptome und Behandlung

Symptome der Koronaren Herzkranheit

Die koronare Herzkrankheit entsteht durch verengte Herzkranzgefäße, die den Herzmuskel mit Sauerstoff versorgen.

 

Typische Symptome sind:

  • Brustschmerzen (Angina pectoris): Engegefühl, Druck oder Brennen hinter dem Brustbein, oft bei Belastung oder Stress.

  • Atemnot: Besonders unter körperlicher Anstrengung.

  • Müdigkeit und Schwäche: Durch verminderte Durchblutung des Herzens.

  • Herzrhythmusstörungen: Unregelmäßiger Puls oder Herzrasen.

  • Ausstrahlende Schmerzen: In Arme, Schultern, Kiefer oder Oberbauch.

 

Bei einem akuten Herzinfarkt können starke, anhaltende Schmerzen, Übelkeit, Kaltschweißigkeit und Todesangst auftreten – dann sofort den Notarzt rufen!

Diagose

Bei Verdacht auf KHK sollte frühzeitig ein Kardiologe hinzugezogen werden, um schwerwiegende Komplikationen wie einen Herzinfarkt zu verhindern.

Die Diagnose der KHK basiert auf einer kombinierten Auswertung von Symptomen, Risikofaktoren und technischen Untersuchungen. Bei typischen Beschwerden und Risikoprofil folgen meist EKG, Belastungstests und Bildgebung. Der Herzkatheter bestätigt die Diagnose und ermöglicht gleichzeitig eine Therapie.

1. Anamnese und körperliche Untersuchung

  • Symptomabfrage: Typische Angina-pectoris-Beschwerden (Brustschmerzen, Atemnot, Belastungsabhängigkeit).

  • Risikofaktoren: Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, familiäre Vorbelastung.

  • Auskultation: Abhören des Herzens auf Geräusche.

2. Laboruntersuchungen

  • Blutwerte: Cholesterin, Triglyceride, Blutzucker.

  • Herzenzyme (Troponin, CK-MB) bei Verdacht auf Herzinfarkt.

  • Entzündungsparameter bei Verdacht auf arterielle Entzündungen.

3. EKG (Elektrokardiogramm)

  • Ruhe-EKG: Zeigt akute Durchblutungsstörungen, Ischämien, oder alte Herzinfarktnarben.

  • Belastungs-EKG (Ergometrie): Überprüft, ob unter körperlicher Anstrengung Durchblutungsstörungen auftreten.

4. Bildgebende Verfahren

  • Herzecho (Echokardiographie): Beurteilung der Pumpfunktion und Wandbewegungsstörungen.

  • Stressechokardiographie: Kombination mit Belastung (Fahrrad oder Medikamente) zur Erkennung von Durchblutungsstörungen.

  • Myokardszintigraphie: Nuklearmedizinische Darstellung der Durchblutung unter Belastung und in Ruhe.

  • Kardio-CT (Koronar-CT-Angiographie): Nicht-invasive Darstellung der Herzkranzgefäße 

5. Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie)

  • Goldstandard zur direkten Darstellung der Koronararterien.

  • Zeigt Engstellen (Stenosen) und ermöglicht gleichzeitig eine Behandlung (Stent-Implantation).

6. Weitere Spezialdiagnostik (falls nötig)

  • Langzeit-EKG: Bei Verdacht auf Rhythmusstörungen.

  • MRT (Kardio-MRT): Detaillierte Beurteilung von Herzmuskel und Durchblutung.

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