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Eine neue Herzklappe trotz Covid-19

Die Beeinträchtigungen/Anzeichen stellten sich schleichend ein: Nach und nach stellte Eva J. fest, dass sie nur mehr in ebenen Bereichen gehen konnte und ihr bei jeder Steigung die Luft wegblieb. Sie musste ständig anhalten und tief durchatmen – erst dann konnte sie weitergehen. Aufgrund der Symptome und einem Vorbericht eines anderen Spitals wandte sich die 79-Jährige hilfesuchend an das AKH Wien. Hier stellte man rasch fest, dass Eva J. eine neue Herzklappe braucht und die entsprechenden Schritte wurden eingeleitet. „Ich war total überrascht, wie schnell ich trotz Covid-19 einen stationären Aufnahmetermin für die nötigen Voruntersuchungen bekommen habe“, erzählte Sie. „Nur eine Woche später habe ich sogar schon meine neue Herzklappe erhalten.“


Der Tag, an dem Eva J. eine neue Herzklappe bekam


Am Tag des Eingriffs wurde Eva J. bereits um 8:30 Uhr aus ihrem Zimmer geholt und in den OP-Vorraum gebracht. Sie wurde nochmals durch einen Anästhesisten aufgeklärt und erhielt einen Venenzugang. Der Dämmerschlaf wirkte herrlich: „ich habe völlig vergessen, wie lange ich überhaupt dort war.“ Im Aufwachraum war Eva J. sehr übel, da sie offensichtlich ein Medikament nicht gut vertragen hatte. Das legte sich jedoch schnell wieder. Die Nacht verlief auch ohne Schmerzinfusionen beschwerdefrei und am Morgen konnte Frau J. problemlos aufstehen. Nach einem Herz- und Leistenultraschall durfte sie das Krankenhaus nur wenige Tage nach der Operation schon wieder verlassen. Die rüstige Pensionistin hat schnell wieder zu ihrer gewohnten Selbstständigkeit zurückgefunden und meint rückblickend: „Im Vorhinein war ich schon aufgeregt – aber das wäre überhaupt nicht notwendig gewesen.“ 


Auswirkungen von Covid-19 auf Herzklappenpatientinnen und -patienten


Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation war Eva J. zuerst unsicher, was sie erwarten würde. Es gab diesbezüglich jedoch keine wesentlichen Einschränkungen. Vor der stationären Aufnahme wurde ein Corona-Test durchgeführt – und damit war die Sache auch schon erledigt. Insgesamt fühlte sich Eva J. auf der Station sehr gut aufgehoben.


Zukunftspläne 


Eva J. freut sich, bald wieder ihr altes Leben aufnehmen zu können. Das bedeutet für sie vor allem, den Haushalt zu führen, sich um den Ehemann sowie die Wohnung und den Kleingarten zu kümmern. Eva J. ist gerne an der frischen Luft und freut sich, wieder unbeschwert all das machen zu können, wobei sie in der Zeit vor der Operation so sehr eingeschränkt war. 




Die Patientin möchte anonym bleiben, deshalb benutzt der Verein hier ein Stockphoto.

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