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Eine Bilderbuch-Herzklappenoperation im 80. Lebensjahr

Im September 2019 wurde Franz Leitgeb von seinem Internisten ins Allgemeine Krankenhaus (AKH) in Wien überwiesen, da eine Verkalkung der Herzklappen festgestellt wurde. Bereits vorab hat ihn sein Internist darauf aufmerksam gemacht, dass es eine neue Behandlungsmethode gibt, bei der die Klappen durch kleine Einschnitte in die Leiste eingeführt und erneuert wird. Eine Öffnung der Brust ist daher nicht notwendig. Im AKH angekommen, wurde bei Franz als erstes eine Herzkatheter-Untersuchung zur Darstellung der Herzkranzgefäße durchgeführt. Das weitere Vorgehen stand rasch fest. 


Warum die TAVI für Franz so wichtig war

Die behandelten Ärzte erklärten dem 80-jährigen, was eine minimal-invasive Operation mit TAVI (Transkatheter Aortenklappen-Implantation) ist und wie die Behandlung durchgeführt wird. Auch Franz war es aufgrund diverser Vorerkrankungen sofort klar, dass es eine TAVI werden muss. Nicht nur wegen seines Alters, sondern auch aufgrund des Non-Hodgkin-Lymphom, an dem er bereits seit 30 Jahren leidet, war er der perfekte Kandidat für eine minimal-invasive OP. Insgesamt sechs Chemotherapien hat er sich wegen des Lymphoms bereits unterziehen müssen. Das zehrt. Wenn eine TAVI nicht möglich gewesen wäre, hätte Franz gar nichts machen lassen und somit seine Lebenszeit und -qualität drastisch verkürzt. Vor allem durch Erfahrungsberichte aus seinem Bekanntenkreis fühlte sich Franz in seiner Entscheidung bestärkt.


Die Operation und die Zeit danach

Am 24. Februar 2020 war es soweit. Franz erhielt über die Leiste zwei Stents – das sind Gefäßstützen aus Metall – als Vorbereitung für die neue Herzklappe. Die Operation verlief völlig problemlos. Am 2. März 2020 erhielt er dann die biologische TAVI-Herzklappe, ebenfalls über zwei kleine Einschnitte in der Leiste. Auch dieser Eingriff verlief ohne Komplikationen. Nur drei Stunden nach der OP konnte er mit seiner Frau plaudern, als ob nichts gewesen wäre. Bereits drei Tage nach dem Eingriff, am 5. März 2020, konnte Franz nach einigen Kontrolluntersuchungen das Allgemeine Krankenhaus in Wien wieder verlassen. Außer blauen Flecken bei der Leiste hatte er keinerlei Beschwerden. 

Heute ist der 23. März 2020 und Franz fühlt sich dank dieser Operationstechnik völlig gesund – er kann spazieren gehen, hat gesunden Appetit und bekommt wieder sehr gut Luft. Am besten findet er, dass auch das Treppensteigen wieder problemlos möglich ist. 


Voller Dankbarkeit 

Franz Leitgeb war begeistert, dass sich das Ärzteteam sowie die Krankenschwestern und Pfleger auf der Station 19 J im Wiener Allgemeinen Krankenhaus hervorragend um ihn gekümmert haben, jederzeit für alle Fragen zur Verfügung standen und ihn sogar zu Hause angerufen haben, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen. Franz fand sich zu jedem Zeitpunkt der Behandlung gut aufgehoben. 



 Da der Patient kein Foto für die Webseite zur Verfügung gestellt hat, benützt der Verein hier ein Stockphoto. 

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