Mitralinsuffizienz - Diesen Herzklappenfehler hört man - und kann ihn oft sehr gut behandeln
- office30899
- 9. März
- 1 Min. Lesezeit
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass manche Menschen im Alter schnell aus der Puste kommen, ohne genau zu wissen, warum? Die Ursache könnte eine Mitralinsuffizienz sein.
Dabei schließt die Mitralklappe, die "Schleuse" zwischen linkem Vorhof und Herzkammer, nicht mehr richtig. Die Folge: Blut fließt zurück und das Herz muss stärker pumpen. Oft merkt man das lange nicht, aber typische Symptome sind:
🔹 Atemnot, vor allem bei Belastung oder im Liegen
🔹 Schnelle Erschöpfung und Leistungsabfall
🔹 Herzklopfen oder Herzstolpern
Wer ist besonders gefährdet?
Grundsätzlich kann es jeden treffen, aber das Risiko steigt mit dem Alter. Besonders Menschen mit:
Bluthochdruck, der das Herz und die Klappenstrukturen belastet
Vorerkrankungen des Herzens, z.B. koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz
Die gute Nachricht: Auch in höherem Alter ist eine Mitralinsuffizienz heute sehr gut behandelbar! Moderne Verfahren von der rekonstruierenden Chirurgie bis zur Katheter basierten "Clip"-Therapie ermöglichen es, auch älteren und gebrechlicheren Patienten ein Leben ohne Luftnot zurückzugeben.
Doch der erste Schritt ist die Diagnose. Und die ist einfach: Mit dem Stethoskop! Ein typisches Herzgeräusch ist oft das erste und deutlichste Warnsignal.
Unser Aufruf:
Sollten Sie bei sich oder Angehörigen die genannten Symptome bemerken oder einfach zur Vorsorge: Lassen Sie Ihr Herz abhören!
Besonders Menschen mit Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit oder bestehender Herzinsuffizienz sollten regelmäßig ihre Herzklappen checken lassen. Gehen Sie zur Hausärztin oder zum Kardiologen und bitten Sie um einen Stethoskop-Check. Diese einfache Untersuchung kann der Anfang von einer großen Verbesserung der Lebensqualität sein!
.png)



Kommentare