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Herzklappenerkrankungen können nicht medikamentös, sondern ausschließlich operativ behandelt werden.


In der Herzchirurgie werden stets neue Techniken und Praktiken entwickelt, die Erfolgsquote konnte in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gesteigert werden. Herzklappen-Operationen werden bereits seit mehr als 60 Jahren durchgeführt.



Derzeit gibt es zwei unterschiedliche Operations- bzw. Behandlungsmethoden:


Operativer Aortenklappenersatz (AKE)

Naturgemäß erfordert der chirurgische AKE eine komplette oder bei minimalinvasiven Verfahren eine Öffnung des Brustkorbs. Dieser erfolgt unter Allgemeinanästhesie und unter Verwendung der Herzlungenmaschine. Nachdem die defekte Herzklappe entfernt wurde, wird je nach Patientenalter, -vorerkrankungen und -wunsch eine biologische (tierisch) oder künstliche Herzklappe eingesetzt. 


Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI)

Mit der Kathetermethode wird die biologische (tierische) Herzklappe durch einen dünnen Schlauch im Herz platziert. In der Regel erfolgt der Eingriff in einer Art "Dämmerungsnarkose", wobei die erkrankte Herzklappe durch die neue verdrängt wird. Die meisten Patienten, die mit TAVI eine neue Herzklappe erhalten, können das Krankenhaus bereits nach wenigen Tagen wieder verlassen und ihr Leben uneingeschränkt weiterführen. .



Neben den zwei Operationsmethoden gibt es auch zwei unterschiedliche Prothesenarten, die momentan in Verwendung sind. Hier unterscheidet man zwischen:


Biologische Herzklappe

Ist eine Herzklappenprothese, hergestellt aus dem Herzbeutel eines Rindes oder aus der Herklappe eines Schweines.


Mechanische Herzklappe

Dazu zählen Herzklappenprothesen aus Kunststoff. . 


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